AQUAMARIN Namensbedeutung:Der Name "Aquamarin" stammt aus dem Lateinischen und setzt sich aus den Wörtern "aqua" (Wasser) und "marinus" (zum Meer gehörig) zusammen, was "Meerwasser" bedeutet. Der Name bezieht sich auf die typische blau-grüne Farbe des Steins, die an klares Meerwasser erinnert.
Infos zum Stein
WASSERMANN
HALSCHAKRA
LUFT
HEXAGONAL
BLAU
HÄRTE 7.5-8
EDELSTEINWASSER ✓
  • Wassermann WASSERMANN
  • Halschakra HALSCHAKRA
  • Luft LUFT
  • Hexagonal HEXAGONAL
  • BLAU
  • Edelsteinwasser Für Edelsteinwasser
    geeignet

Bedeutung

Aquamarin gilt als Stein, der die Intuition fördern soll, und ihm wird nachgesagt, Medialität und Hellsichtigkeit zu unterstützen. Auch Weitblick und vorausschauendes Handeln soll er seinem Träger schenken, was ihn zu einem geschätzten Begleiter bei Planungen und strategischen Entscheidungen macht.

Sein Name stammt aus dem Lateinischen: „aqua marina“ bedeutet „Meerwasser“ – eine treffende Beschreibung seiner zarten blaugrünen Farbe. Seefahrer trugen ihn als Talisman, der sie vor Stürmen schützen und eine sichere Heimkehr gewährleisten sollte. In der römischen Mythologie galt er als Schatz der Meerjungfrauen. Aquamarin gehört zur Beryll-Familie und ist damit ein Verwandter des Smaragds. Ihm wird nachgesagt, Mut zu fördern und die Fähigkeit zu stärken, begonnene Vorhaben durchzuziehen.

Nachgesagte Wirkung

Der Aquamarin wird in der Heilsteinkunde als Stein angesehen, der die Sehkraft stärken könne, insbesondere bei Weit- und Kurzsichtigkeit. Zudem soll er bei allergischen Reaktionen unterstützend wirken, indem er das Immunsystem steuern und Überreaktionen verhindern könne. Bei Atemwegserkrankungen, Heuschnupfen und anderen Allergien wird ihm eine lindernde Wirkung nachgesagt.

Darüber hinaus wird dem Aquamarin eine beruhigende Wirkung auf die Schilddrüse zugeschrieben. Er soll das hormonelle Gleichgewicht unterstützen und bei Autoimmunerkrankungen hilfreich sein können. Auch auf die Haut soll er positiv wirken – bei Ekzemen und Psoriasis wird er in der Steinheilkunde als Auflagestein empfohlen.

Mineralogie & Entstehung

Aquamarin ist eine blaue bis blaugrüne Varietät des Minerals Beryll mit der chemischen Formel Be₃Al₂Si₆O₁₈. Seine Farbe verdankt er Spuren von Eisen (Fe²⁺). Er kristallisiert im hexagonalen System und bildet oft große, prismatische Kristalle – der größte je gefundene Aquamarin-Kristall wog über 110 kg. Die wichtigsten Fundorte sind Brasilien (Minas Gerais), Pakistan, Madagaskar, Nigeria und Mosambik. Tief blaue Exemplare werden als „Santa Maria“-Aquamarine bezeichnet und sind besonders wertvoll.

Pflege & Reinigung

Aquamarin ist mit einer Mohs-Härte von 7,5–8 ein robuster Edelstein. Er kann unter fließendem Wasser gereinigt und in der Morgensonne aufgeladen werden. Längere direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da sie bei manchen Exemplaren die Farbe aufhellen kann. Ultraschallreinigung ist in der Regel unproblematisch, sofern der Stein keine Einschlüsse oder Risse aufweist.

Verwechslungsgefahren & Qualität

Aquamarin kann mit Blautopas, blauem Apatit oder hellem Saphir verwechselt werden. Blautopas ist meist durch Bestrahlung intensiver gefärbt, während natürlicher Aquamarin eher zart und pastellig wirkt. Im günstigen Preissegment wird gelegentlich gefärbtes Glas oder synthetischer Spinell als Aquamarin verkauft. Echter Aquamarin zeigt oft einen leichten Grünstich und eine charakteristische Reinheit.