Sodalith Heilstein — Wirkung & Bedeutung

Namensbedeutung:Der Name "Sodalith" setzt sich aus den englischen Wörtern "sodium" (Natrium) und "lith" (Stein) zusammen. Dies bezieht sich auf den hohen Natriumgehalt des Minerals. Der Stein wurde im 19. Jahrhundert entdeckt und erhielt seinen Namen aufgrund dieser chemischen Eigenschaft.
Infos zum Stein
SCHÜTZE
STIRNCHAKRA
FEUER
KUBISCH
BLAU
HÄRTE 5.5-6
EDELSTEINWASSER ✓
  • Schütze SCHÜTZE
  • Stirnchakra STIRNCHAKRA
  • Feuer FEUER
  • Kubisch KUBISCH
  • BLAU
  • Edelsteinwasser Für Edelsteinwasser
    geeignet
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Bedeutung

Dem Sodalith wird eine kühlende, beruhigende Wirkung nachgesagt. Er soll den Blutdruck senken und bei Halsschmerzen und Heiserkeit helfen können. Auch auf die Schilddrüse soll er eine regulierende Wirkung haben und den Stoffwechsel unterstützen.

Darüber hinaus wird dem Sodalith eine positive Wirkung auf das Lymphsystem zugeschrieben. Er soll die Flüssigkeitsbalance im Körper regulieren und bei Wassereinlagerungen helfen können. In der Praxis wird er gerne als Kette getragen, da er in der Nähe des Halschakras seine nachgesagte Wirkung besonders gut entfalten soll. Auch bei Schlafstörungen wird er empfohlen.

Nachgesagte Wirkung

Sodalith gilt als Stein der Logik und Wahrheit. Ihm wird nachgesagt, das rationale Denken zu fördern und die Wahrheitsliebe zu stärken. Er soll bei Verwirrung und Unklarheit helfen, Ordnung in die Gedanken zu bringen. Zudem wird ihm zugeschrieben, die künstlerische Ausdrucksfähigkeit zu fördern und die Kreativität anzuregen.

Sodalith wurde 1811 in Grönland entdeckt und nach seinem hohen Natriumgehalt benannt (lat. „sodium“). Erst 1891, als große Vorkommen in Ontario (Kanada) gefunden wurden, erlangte er Bekanntheit als Schmuckstein. Die kanadische Prinzessin Margaret war so begeistert, dass Sodalith dort als „Princess Blue“ bekannt wurde. In der Steinheilkunde wird er dem Stirnchakra (Drittes Auge) zugeordnet und soll die meditative Versenkung vertiefen.

Mineralogie & Entstehung

Sodalith ist ein Natrium-Aluminium-Silikat mit Chlor (Na₈(AlSiO₄)₆Cl₂). Er kristallisiert im kubischen System, bildet aber selten sichtbare Kristalle – meist kommt er massig vor. Seine Farbe reicht von tiefblau bis violettblau, oft mit weißen Adern aus Calcit. Er bildet sich in alkali-reichen magmatischen Gesteinen. Fundorte sind Brasilien, Kanada, Namibia, Indien und Afghanistan.

Pflege & Reinigung

Sodalith hat eine Mohs-Härte von 5,5–6. Reinigung unter fließendem Wasser. Direkte Sonneneinstrahlung kann die Farbe aufhellen – Aufladen in Mondlicht oder auf Bergkristall empfohlen. Keine Säuren verwenden (reagiert mit Säure).

Verwechslungsgefahren & Qualität

Sodalith wird häufig mit Lapislazuli verwechselt. Der Unterschied: Lapislazuli enthält goldene Pyrit-Einschlüsse, Sodalith zeigt weiße Calcit-Adern. Auch Dumortierit und Blauquarz können ähnlich aussehen. Sodalith ist im Handel zuverlässig benannt und preisgünstiger als Lapislazuli.