LAPISLAZULI Namensbedeutung:Der Name "Lapislazuli" setzt sich aus dem lateinischen Wort "lapis" (Stein) und dem arabischen bzw. persischen Wort "lazaward" (Himmel oder Blau) zusammen. Er bedeutet also "blauer Stein" oder "Himmelsstein" und verweist auf die intensive blaue Farbe des Minerals.
Infos zum Stein
SCHÜTZE
STIRNCHAKRA
LUFT
KUBISCH
BLAU
HÄRTE 5.5
EDELSTEINWASSER ✓
  • Schütze SCHÜTZE
  • Stirnchakra STIRNCHAKRA
  • Luft LUFT
  • Kubisch KUBISCH
  • BLAU
  • Edelsteinwasser Für Edelsteinwasser
    geeignet

Bedeutung

Als Träger des Lapislazulis soll man zum Herrscher im eigenen geistigen Reich werden. Durch seine nachgesagten Eigenschaften, wie das Stärken von Selbstbewusstsein, Würde, Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit, soll er dabei helfen, seine Meinung klar zu äußern und so zu sein, wie man ist, ohne dabei von falschen Kompromissen oder Zurückhaltung ausgebremst zu werden.

Lapislazuli zählt zu den ältesten Schmucksteinen der Menschheit. Bereits die Sumerer und Ägypter verehrten ihn vor über 6.000 Jahren – die Totenmaske des Tutanchamun ist mit Lapislazuli verziert. Im Mittelalter wurde er zu dem kostbaren Pigment Ultramarin gemahlen, das teurer war als Gold. Ihm wird nachgesagt, Freundschaften zu vertiefen und Wahrhaftigkeit in Beziehungen zu fördern.

Nachgesagte Wirkung

Dem Lapislazuli wird nachgesagt, dass er einen positiven Einfluss auf Beschwerden im Halsbereich, wie Kehlkopf oder Stimmbänder, haben soll. Außerdem soll er den Blutdruck senken und den Menstruationszyklus verlängern. Auch bei Insektenstichen und Sonnenbrand könnte er unterstützend angewendet werden.

Darüber hinaus wird dem Lapislazuli eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem zugeschrieben. Er soll Kopfschmerzen und Migräne lindern können und wird dem Halschakra zugeordnet, wo er die Kommunikationsfähigkeit stärken soll. Viele Anwender tragen ihn als Kette, da die Nähe zum Hals seine nachgesagte Wirkung verstärken soll.

Mineralogie & Entstehung

Lapislazuli ist ein Gesteinsgemenge aus Lasurit (blau), Pyrit (goldene Einschlüsse) und Calcit (weiße Adern). Die besten Qualitäten stammen seit über 6.000 Jahren aus den Minen von Badakhshan (Afghanistan). Er wurde im Mittelalter zum kostbaren Pigment Ultramarin gemahlen.

Pflege & Reinigung

Empfindlicher als Quarz (Härte 5,5). Nur mit lauwarmem Wasser und weichem Tuch reinigen – keine Seife oder Chemikalien, da der enthaltene Calcit säureempfindlich ist. Aufladen bei Mondlicht. Nicht längere Zeit in Wasser einlegen.

Verwechslungsgefahren & Qualität

Sodalith ist der häufigste Verwechslungspartner – er ist ebenfalls blau, aber ohne goldene Pyrit-Einschlüsse und meist günstiger. Gefärbter Jaspis oder Magnesit wird gelegentlich als Lapis verkauft. Hochwertiger Lapis zeigt tiefes Blau mit feinem, goldglänzendem Pyrit.