Lepidolith Heilstein — Wirkung & Bedeutung

Namensbedeutung:Der Name "Lepidolith" stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Wörtern lepidos (λεπίδος) für „Schuppe“ und lithos (λίθος) für „Stein“ zusammen. Dieser Name beschreibt die schuppenartige Struktur des Minerals, die durch seine Zusammensetzung aus dünnen Schichten von Glimmer entsteht. Lepidolith ist ein lithiumhaltiges Mineral und zeichnet sich durch seine zarten lila bis rosa Farbtöne aus.
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HÄRTE 2.5-3
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Bedeutung

Dem Lepidolith wird eine stark beruhigende Wirkung auf das Nervensystem nachgesagt. Er soll bei Schlafstörungen, Angstzuständen und Depressionen unterstützend wirken können. Auch bei Prüfungsangst und Lampenfieber wird er empfohlen.

Darüber hinaus wird dem Lepidolith eine positive Wirkung auf Gelenke und Nerven zugeschrieben. Er soll bei Ischiasschmerzen und Neuralgien lindern können. In der Steinheilkunde wird er gerne unter das Kopfkissen gelegt, um einen tiefen, erholsamen Schlaf zu fördern. Auch bei hormonellen Schwankungen und Wechseljahresbeschwerden soll er eine ausgleichende Wirkung haben.

Nachgesagte Wirkung

Lepidolith gilt als Stein der Ruhe und des Übergangs. Ihm wird nachgesagt, bei Veränderungen und Umstellungen zu unterstützen und die Anpassungsfähigkeit zu stärken. Er soll dabei helfen, alte Verhaltensmuster loszulassen und mit Zuversicht in neue Lebensphasen zu gehen. Zudem wird ihm eine stark beruhigende Wirkung zugeschrieben.

Lepidolith ist ein lithiumhaltiger Glimmer, was seine beruhigende Wirkung in der Steinheilkunde erklären soll – Lithium wird schließlich auch in der Medizin als Stimmungsstabilisator eingesetzt. Sein Name stammt vom griechischen „lepis“ (Schuppe) und bezieht sich auf seine blättrige Struktur. Er kommt in zarten Rosa- bis Lavendeltönen vor und wird besonders als Anti-Stress-Stein geschätzt.

Mineralogie & Entstehung

Lepidolith ist ein Lithium-Glimmer mit der Formel K(Li,Al)₃(Si,Al)₄O₁₀(F,OH)₂. Er kristallisiert im monoklinen System und bildet typische sechseckige, blättrige Kristalle. Seine Farbe reicht von Rosa über Violett bis Lavendel, bedingt durch Lithium und Mangan. Er kommt in Pegmatiten vor. Fundorte sind Brasilien, Madagaskar, USA, Tschechien und Australien.

Pflege & Reinigung

Lepidolith hat eine Mohs-Härte von nur 2,5–3 und ist sehr weich und empfindlich. Er blättert leicht und sollte vorsichtig behandelt werden. Reinigung nur mit trockenem oder leicht feuchtem Tuch. NICHT ins Wasser legen! Kein Ultraschall, keine Säuren. Zum Aufladen eignet sich Mondlicht oder Amethyst-Druse. Nicht für Edelsteinwasser geeignet.

Verwechslungsgefahren & Qualität

Lepidolith kann mit Amethyst oder lila Fluorit verwechselt werden. Sein glimmerartiger, schuppiger Glanz ist jedoch einzigartig und leicht erkennbar. Auch Sugilith zeigt ähnliche Violetttöne, ist aber viel härter und dichter. Im Handel ist Lepidolith zuverlässig benannt.