RUBIN Namensbedeutung:Der Name "Rubin" leitet sich vom lateinischen Wort rubeus ab, was „rot“ bedeutet, und beschreibt die charakteristische rote Farbe dieses Edelsteins. Rubin ist eine Varietät des Minerals Korund, und seine rote Färbung entsteht durch Spuren von Chrom. Bereits in der Antike wurde der Rubin wegen seiner intensiven Farbe und seines Feuers geschätzt.
Infos zum Stein
WIDDER
WURZELCHAKRA
FEUER
TRIGONAL
ROT
HÄRTE 9
EDELSTEINWASSER ✓
  • Widder WIDDER
  • Wurzelchakra WURZELCHAKRA
  • Feuer FEUER
  • Trigonal TRIGONAL
  • ROT
  • Edelsteinwasser Für Edelsteinwasser
    geeignet

Bedeutung

Rubin gilt als König der Edelsteine und Stein der Leidenschaft und Lebenskraft. Ihm wird nachgesagt, das innere Feuer zu entfachen und den Mut zu stärken, für die eigenen Überzeugungen einzustehen. Er soll die Führungsqualitäten fördern und seinem Träger Charisma und Autorität verleihen.

Rubin war seit jeher einer der begehrtesten Edelsteine der Menschheit. In Indien wurde er als „Ratnaraj“ (König der Edelsteine) verehrt und galt als Träger des inneren Feuers. Die burmesischen Krieger implantierten sich Rubine unter die Haut, da sie glaubten, dies mache sie unbesiegbar. Rubine schmücken Kronen und Kronjuwelen weltweit. Ein hochwertiger Rubin kann pro Karat wertvoller sein als ein Diamant gleicher Größe.

Nachgesagte Wirkung

Dem Rubin wird eine stärkende Wirkung auf das Herz und den Kreislauf nachgesagt. Er soll den Blutdruck regulieren und die Blutzirkulation fördern können. Auch bei Fieber soll er eine regulierende Wirkung haben.

Darüber hinaus wird dem Rubin eine stark vitalisierende Wirkung zugeschrieben. Er soll die Nebennieren stärken und bei Erschöpfungszuständen und Müdigkeit helfen können. In der Steinheilkunde wird er dem Herzchakra und dem Wurzelchakra zugeordnet und soll die Lebensenergie (Kundalini) aktivieren. Auch bei sexueller Unlust wird ihm eine belebende Wirkung nachgesagt.

Mineralogie & Entstehung

Rubin ist eine rote Varietät des Korunds (Al₂O₃) – dem zweithärtesten natürlichen Mineral nach Diamant. Seine rote Farbe verdankt er Spuren von Chrom. Er kristallisiert im trigonalen System. Die begehrteste Farbe ist „Taubenblutrot“ (leicht blaustichiges Rot). Bedeutende Fundorte sind Myanmar (Mogok), Sri Lanka, Thailand, Madagaskar und Mosambik. Synthetische Rubine werden seit 1902 hergestellt.

Pflege & Reinigung

Rubin hat eine Mohs-Härte von 9 und ist extrem robust – nur Diamant ist härter. Er verträgt Ultraschall, Wasser und Sonnenlicht problemlos. Seine Farbe verblasst nicht. Einzige Vorsicht: Bei risshaltigen oder gefüllten Rubinen kann Ultraschall Schäden verursachen.

Verwechslungsgefahren & Qualität

Rubin kann mit rotem Spinell, rotem Granat oder rotem Turmalin verwechselt werden. Spinell ist etwas leichter und zeigt kein Fluoreszenz. Granat ist weicher (7,5). Viele historische „Rubine“ waren tatsächlich Spinelle – z.B. der „Black Prince's Ruby“ in der britischen Krone. Im günstigen Segment werden synthetische Rubine verkauft.