Saphir Heilstein — Wirkung & Bedeutung

Namensbedeutung:Der Name "Saphir" stammt vom lateinischen sapphirus und dem griechischen sappheiros (σάπφειρος), was „blauer Stein“ bedeutet. Ursprünglich bezog sich der Begriff möglicherweise auf andere blaue Edelsteine, wie den Lapislazuli, bevor er speziell für den Saphir verwendet wurde. Der Saphir, eine Varietät des Minerals Korund, ist für seine intensive blaue Farbe bekannt, die durch Spuren von Eisen und Titan verursacht wird.
Infos zum Stein
JUNGFRAU
HALSCHAKRA
ERDE
TRIGONAL
BLAU
HÄRTE 9
EDELSTEINWASSER ✓
  • Jungfrau JUNGFRAU
  • Halschakra HALSCHAKRA
  • Erde ERDE
  • Trigonal TRIGONAL
  • BLAU
  • Edelsteinwasser Für Edelsteinwasser
    geeignet
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Bedeutung

Dem Saphir wird eine kühlende und fiebersenkende Wirkung nachgesagt. Er soll bei Entzündungen, insbesondere im Kopfbereich, helfen und Kopfschmerzen lindern können. Auch auf die Augen soll er einen positiven Einfluss haben und die Sehkraft unterstützen.

Darüber hinaus wird dem Saphir eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem zugeschrieben. Er soll bei Schlaflosigkeit und Nervosität helfen können. In der Steinheilkunde wird er dem Stirnchakra (Drittes Auge) zugeordnet und soll die Intuition und mediale Fähigkeiten fördern. Er gilt als einer der kraftvollsten spirituellen Steine überhaupt.

Nachgesagte Wirkung

Saphir gilt als Stein der Weisheit und des klaren Denkens. Ihm wird nachgesagt, geistige Klarheit, Konzentration und den Wunsch nach Wissen zu fördern. Er soll die Treue und Loyalität stärken und bei Betrug und Untreue schützen. Zudem wird ihm eine beruhigende Wirkung auf das Gemüt zugeschrieben.

Saphir gehört zusammen mit Rubin zur Korund-Familie und ist nach dem Diamant der zweithärteste natürliche Edelstein. Der bekannteste ist der blaue Saphir, aber es gibt ihn in nahezu jeder Farbe. In vielen Religionen gilt er als heiliger Stein – der Thron Gottes soll aus Saphir bestehen. König Salomon soll einen Saphir-Ring getragen haben. Die britische Krone enthält den berühmten „St. Edward's Sapphire“ aus dem 11. Jahrhundert.

Mineralogie & Entstehung

Saphir ist eine Varietät des Korunds (Al₂O₃) – jeder nicht-rote Korund wird als Saphir bezeichnet. Die blaue Farbe entsteht durch Eisen und Titan. Er kristallisiert im trigonalen System mit einer Härte von 9. Die begehrteste Farbe ist „Kornblumenblau“ (Kashmir-Saphire). Fundorte sind Sri Lanka, Myanmar, Kaschmir, Madagaskar, Australien und Thailand.

Pflege & Reinigung

Mit einer Mohs-Härte von 9 ist Saphir extrem robust. Er verträgt Ultraschall, Wasser und Sonnenlicht problemlos. Seine Farbe verblasst nicht. Bei wärmebehandelten Saphiren (im Handel üblich) ist Ultraschall trotzdem unproblematisch.

Verwechslungsgefahren & Qualität

Blauer Saphir kann mit Tansanit, Iolith oder blauem Spinell verwechselt werden. Tansanit ist weicher (6,5) und zeigt Pleochroismus. Im Handel sind wärmebehandelte Saphire die Norm – unbehandelte Steine sind extrem selten und teuer. Synthetische Saphire sind seit dem frühen 20. Jahrhundert weit verbreitet.