Seraphinit Heilstein — Wirkung & Bedeutung

Namensbedeutung:Der Name „Seraphinit“ ehrt die Serafim (Seraphim), die höchsten Engel der christlichen Tradition. Der Handelsname für das dunkelgrüne Mineral Klinochlor verweist auf die federartigen, silbrig schimmernden Einschlüsse, die an Engelsschwingen erinnern — kaum ein Stein trägt seinen Namen so sichtbar auf der Oberfläche.
Infos zum Stein
WASSERMANN FISCHE
HERZCHAKRA KRONENCHAKRA
LUFT
MONOKLIN
GRÜN
HÄRTE 2-2.5
KEIN EDELSTEINWASSER
  • Wassermann WASSERMANN
  • Fische FISCHE
  • Herzchakra HERZCHAKRA
  • Kronenchakra KRONENCHAKRA
  • Luft LUFT
  • Monoklin MONOKLIN
  • GRÜN
  • Nicht für Edelsteinwasser Nicht für
    Edelsteinwasser geeignet
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Bedeutung

In der traditionellen Steinheilkunde soll Seraphinit die zelluläre Vitalität unterstützen und dem Körper beim Entsäuern helfen — er gilt als sanfter Erneuerungs-Stein auf tiefer Ebene.

Darüber hinaus wird ihm ein positiver Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System nachgesagt. Seine Wirkung wird als still, geduldig und aufbauend beschrieben.

Nachgesagte Wirkung

Seraphinit gilt als Engelsstein der inneren Erneuerung: Ihm wird nachgesagt, die Verbindung zu höheren Ebenen zu fördern, und er wird traditionell bei der Bewältigung von Traumata und Süchten eingesetzt — als sanfter Begleiter für tiefe Veränderungsprozesse.

Mitgefühl und innere Harmonie sollen mit ihm in Einklang gebracht werden; sein federleichtes Erscheinungsbild steht sinnbildlich für das Loslassen alter Lasten. In der Chakrenlehre wird Seraphinit dem Herz- und dem Kronenchakra zugeordnet; astrologisch gilt er als Hauptstein des Wassermanns und als Nebenstein der Fische. Sein Element ist die Luft.

Mineralogie & Entstehung

Seraphinit ist der Handelsname für eine dunkelgrüne Varietät des Minerals Klinochlor aus der Chlorit-Gruppe (ein Schichtsilikat). Er kristallisiert monoklin. Die charakteristischen silbrigen „Federn“ entstehen durch faserige, chatoyierende Glimmerstrukturen im Stein. Mit einer Mohs-Härte von nur 2–2,5 ist Seraphinit sehr weich und empfindlich. Die bekannteste Fundstelle liegt am Baikalsee in Sibirien.

Pflege & Reinigung

Seraphinit ist mit einer Mohs-Härte von nur 2–2,5 sehr weich: unbedingt vor Kratzern, Stößen und Druck schützen und getrennt von härteren Steinen aufbewahren. Nur trocken oder mit einem leicht feuchten Tuch reinigen — nicht ins Wasser legen, kein Salz, keine Säuren, kein Ultraschall. Entladen in Hämatit-Trommelsteinen, aufgeladen wird er im Mondlicht. Für Edelsteinwasser ist Seraphinit nicht geeignet.

Verwechslungsgefahren & Qualität

Seraphinit wird gelegentlich mit Nephrit (Jade) oder anderen grünen Steinen verwechselt. Sein sicherstes Erkennungsmerkmal sind die silbrig schimmernden, federartigen Muster, die sich beim Kippen des Steins seidig bewegen (Chatoyance). Zudem ist er auffallend weich und lässt sich bereits mit dem Fingernagel ritzen — härtere grüne Steine scheiden damit aus.